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In der Krise stabil bleiben und Chancen nutzen

Was für eine aufregende Zeit erleben wir gerade.

Corona rüttelt unseren Alltag heftig durcheinander. Wir erleben Einschränkungen, die wir bisher nicht kannten. Berufs-  und Privatleben werden verändert, manchem wird im wahrsten Sinn der Boden unter den Füßen weggezogen. Angst geht um - vor Ansteckung, um die Zukunft, um die Existenz, um Angehörige. Das Wort Krise ist unser ständiger Begleiter geworden und alles scheint unsicher zu sein.

Doch es gibt auch die andere Seite: 

Chancen, Entwicklung und Wachstum, neue Möglichkeiten, neue Einsichten und Bewertungen, Wertschätzung für das was vorher selbstverständlich war, Solidarität und Miteinander trotz räumlicher Distanz.

Corona zeigt uns Polaritäten, Licht und Schatten, besonders deutlich.

In unserer Wahrnehmung überwiegen und dominieren die Schatten.  Es gibt aber auch Licht und Dinge, die wir bisher nicht gesehen oder völlig anders wahrgenommen haben.

 

Ich möchte Sie mit  diesem Artikel ermutigen sich auf die Suche nach den positiven Aspekten und Potenzialen zu begeben und Tipps geben, wie Sie stabil und zuversichtlich bleiben können und die Herausforderung der Schatten annehmen und wandeln können.

In jeder Krise steckt eine Chance, ergreifen wir sie!

 

Wir wachsen an den Herausforderungen und selten in der Komfortzone.

Not macht erfinderisch. Gezwungen durch die äußeren Gegebenheiten werden gerade viele Entwicklungen beschleunigt und neue und kreative Möglichkeiten entdeckt. Beispielsweise wurde Homeoffice möglich, wo es vorher hieß das geht nicht, digitale Treffen sind mittlerweile Alltag geworden und neue Formate und Angebote werden entwickelt. Vieles geht uns dabei nicht schnell genug und sicher könnte manches besser laufen, aber immerhin werden Schritte in die richtige Richtung gemacht.

Auch persönliches Wachstum und Entwicklung wird gerade gefördert und gefordert. Die Veränderungen und Einschränkungen im Außen, werfen uns auf und selbst zurück. Wir werden unfreiwillig aus der Komfortzone gestoßen und dazu gezwungen sich Innen wie Außen neu zu orientieren. Das trifft uns unterschiedlich hart, manche bekommen nur einen sanften Schubs und andere werden heftig geworfen. Konflikte,  Stress und  Ängste nehmen zu, Schwächen werden uns bewusster. Wir nehmen unsere Schatten wahr.

Und was ist daran positiv?

Was wir erkennen und wahrnehmen können wir angehen. Wir können lernen damit umzugehen, können uns entwicklen und verändern. 

Ich vergleiche Entwicklungs-und Wachstumsschritte gerne mit einem Mobile. Pustet man Wind hinein oder beginnt man Figuren zu verändern fängt alles erst einmal an kräftig zu wackeln. Manchmal muss man Figuren entfernen oder Neue dazutun.  Das Schaukeln kann toll sein und sich befreiend und euphorisch anfühlen. Doch es kann auch unangenehm sein und seekrank machen, besonders wenn man die Veränderungen nicht aktiv selbst herbeigeführt hat, sondern durch äußere Umstande gezwungenermaßen verändert wurde. Dann dauert es u.U. auch eine ganze eine Weile, bis sich ein neues Gleichgewicht eingestellt hat.

Die folgenden Tipps sollen helfen das Wackeln und Schaukeln gut zu überstehen.

 

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Richten wir unsere Energie auf die Chancen, auf positive Veränderungen und auf das was wir tun können, jeder für sich und gemeinsam mit anderen, in kleinen und großen Schritten. So wie wir z.Zt. auf  Handhygiene achten, sollten wir auch Gedankenhygiene betreiben.

Das fängt schon ganz simpel damit an, welche Worte wir wählen. Ersetzen wir doch Krise öfter durch ein neutrales Lage, Schwierigkeit durch Herausforderung.

Bewerten wir die Situationen um und nehmen andere Blickwinkel ein. Alles hat zwei Seiten. Wir können immer wieder entscheiden auf welche wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Statt immer wieder daran zu denken und dem nachzutrauern was nicht geht den Fokus lieber auf das Positive und das was möglich ist richten.

Wir können nicht verreisen - Die Natur freut sich und kann sich ohne Schiffe, Flugzeuge und Autos erholen

Wir können nichts unternehmen - Endlich ist mal Zeit ein schönes Buch zu lesen oder aufzuräumen

Ich bin ruiniert - Ich beginne einen neuen Abschnitt, ich bekomme neue Möglichkeiten

 

Ein weiter Aspekt ist wieviel Zeit wir mit Krisennachrichten verbringen. Es reicht einmal am Tag Nachrichten zu schauen oder Zeitung zu lesen um auf dem Laufenden zu bleiben. Je länger wir uns damit beschäftigen, desto mehr verinnerlichen wir die schlechten Nachrichten.

Gute Nachrichten finden leider weniger Beachtung aber es gibt sie auch z.B. hier:  https://goodimpact.eu/

 

 

Um die eigenen Ressourcen zu stärken ist es wichtig gut für sich zu sorgen.

Auf der Körperebene können wir unsere Abwehrkräfte stärken. Gute Ernährung, Bewegung und  frische Luft helfen dem Immunsystem.

Darüber hinaus können wir auf der geistig- seelischen Ebene für Stabilität, Erdung und innere Ruhe sorgen.  Durch den Wegfall von vielen Aktivitäten wird uns Zeit geschenkt. Nehmen wir uns diese Zeit für uns, für Meditationen, Spaziergänge, Yoga, Kreativität, Bewegung...und allem was uns sonst noch gut tut und Freude macht.

Um sich zu erden und stabil zu bleiben sind beispielsweise Yoga, Meditationen und Waldspaziergänge hilfreich.

Energie- und Zentrierungsübungen z.B. aus dem BrainGym sind auch gut geeignet. Ich habe aktuell Yin-Yoga für mich entdeckt und empfinde es als sehr wirksam.  Auf Youtube gibt es viele Anleitungsvideos. Außerdem findet man dort viele geführte Meditationen. Seelenruhe heißt z.B. eine von Silke Schäfer, die mir besonders gut gefällt.

Sich an die Natur und den Kreislauf des Lebens anzubinden tröstet und macht Mut. Nach dem Winter kommt der Frühling, ein Löwenzahnpflänzchen durchbricht auch harten Asphalt, zwischen Felsen und Steinen wachsen Blumen und aus totem Holz entsteht neues Leben.

Nutzen wir die Zeit um nach Innen zu horchen, um uns (neu)auszurichten und (neu) zu sortieren. Besinnen wir uns auf die eigenen Fähigkeiten und Kräfte lassen diese wachsen und stärker werden.

Vielleicht können wir jetzt etwas besonders wertschätzen, weil es schmerzlich fehlt und wir können es später wieder umso intensiver erleben und uns schon darauf freuen. Manches das vorher einfach selbstverständlich war, wurde nur wenig gewürdigt und wir erkennen erst jetzt wie wertvoll es ist. Vielleicht bemerken wir auch, was uns gar nicht fehlt und können beschließen uns auch in Zukunft davon zu verabschieden. Wir können uns für die Möglichkeit öffnen, lernen und wachsen zu dürfen. Vielleicht kommen dann ganz neue Ideen und Ziele zum Vorschein und wir können unsere Energie und Aufmerksamkeit darauf lenken.

Einfach ausruhen und Nichts tun ist auch wertvoll und wichtig. Viele haben im Winter generell ein höheres Schlafbedürfniss und aufregende Zeiten fordern zusätzlich Kraft. Sich dabei auch mal zu langweilen macht den Kopf frei für neue Ideen.

 

(Selbst)Hilfe gegen Ängste und zur Wachstumsunterstützung

PEP ist meiner Meinung nach zur Zeit eine wunderbare Methode um sich selbst helfen zu können, wenn Ängste und Sorgen einen überwältigen. Auf der Seite Innen-Leben, Vitamine für die Seele: Emotionale Selbsthilfe in beispiellosen Zeiten findet man dazu eine gute Anleitung und hilfreiche Do-It-Yourself Kartensets zum Download. Das Reflexionskartenset gibt Inspiration und Impulse zur Selbstreflexion und hilft dabei sich auf die eigenen Stärken zu besinnen.

Mit verschiedenen Essenzen kann man sich energetisch unterstützen. Ich empfehle dazu individuell abgestimmte Spagyrikmischungen oder die neuen Aurasprays der Firma Phylak . Auch Bachblüten oder andere Essenzen sind geeignet.  Wenn Sie Fragen dazu haben oder Unterstützung brauchen, können Sie mich gerne anrufen.

Mit Selbsthilfe ist vieles möglich, aber manchmal reicht das nicht aus und wir brauchen Hilfe von Außen. Es gibt viele Wege um eine belastende Situation zu meistern, manchmal sehen oder kennen wir sie nur noch nicht. Dann ist es gut einen Wegbegleiter zu finden, der uns die Richtung zeigt. Das kann ein Freund, Verwandter oder Therapeut sein. Sich von anderen helfen lassen ist übrigens auch eine Form der Selbstfürsorge.

 

Solidarität und Gemeinschaft

Das die Menschen in Krisen enger zusammen rücken ist meiner Meinung nach auch ein positiver Aspekt der Pandemie. Gegenseitige Hilfe und Solidarität sind wichtig und werden wahrscheinlich in der Zukunft immer wichtiger werden. Es gibt Beispiele die zeigen, dass viele dazu bereit sind. Nachbarschaftshilfen sind entstanden, junge Menschen kaufen für Ältere ein, im Internet  wird hilfreiches Wissen kostenlos zur Verfügung gestellt, örtliche Händler werden durch bewussten Einkauf unterstützt, Ehrenamtler engagieren sich mit  Masken nähen und vielem mehr.  Ich biete zur Zeit kostenlose Beratungsgespräche und Corona-Sonderkonditionen an.

"Wie kann ich jetzt anderen helfen?" ist eine gute Frage, die sich zu stellen lohnt.  Ehrenamtliches Engagement, sich für andere einsetzen, gibt auch dem Helfer gute Gefühle und ist nachweislich gesund.

 

Machen wir uns bewusst wofür wir dankbar sein können.

Dankbarkeit hilft dabei sich positiver auszurichten. Wertschätzen können was wir haben, macht zufriedener.

Ohne die Sorgen und das Leid derjeneigen, die in Existentnöte geraten sind  klein reden zu wollen:

Alles in allem geht es uns trotz Corona immer noch sehr gut. Wir können dankbar für unser System sein. Es gibt staatliche Hilfe, fast alle haben ein Dach über dem Kopf und zu Essen. Die medizinische Versorgung ist auf hohem Niveau. In vielen anderen Ländern ist das nicht so und Menschen droht Hunger und Obdachlosigkeit als Folge der Pandemie, sogar in den reichen USA.

Auch in tiefem Schmerz ist Dankbarkeit hilfreich. Wenn man einen geliebten Menschen verloren hat, kann dankbares und liebevolles Erinnern helfen die Trauer zu mildern.

 

Aktiv werden und Verantwortung übernehmen

Wenn wir beginnen etwas zu tun und die Verantwortung für uns übernehmen, verlassen wir die Opferhaltung und das Gefühl hilflos der Situation ausgeliefert zu sein.

Statt sich darauf zu konzentrieren wogegen man ist, kann man sich die Frage stellen: "Wofür bin ich, was kann ich dafür tun und was hilft mir jetzt dabei?"

Etwas umbewerten, eine Selbsthilfetechnik lernen, beginnen gut für sich zu sorgen, sich Ruhe oder Bewegung gönnen, sich Hilfe suchen, sich politisch engagieren um etwas zu verändern. Egal was, alles ist ein erster Schritt und hilft uns dabei, wieder selbstwirksam zu werden und das Ruder in die Hand zu nehmen.

 

Akzeptieren was ist

Das was wir nicht ändern können müssen wir akzeptieren. Es nützt nichts Energie darauf zu verschwenden. Sich immer wieder darüber aufzuregen kostet viel Kraft und macht es nur schlimmer. Ob es uns passt oder nicht, bestimmte Gegebenheiten sind da. Corona existiert. Es gelten Beschränkungen und Regeln, die wir eben befolgen müssen. Im Winter ist es kalt und dunkel. Darüber zu lamentieren ändert nichts.

 

Leben im Jetzt

Die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht da. Leben passiert nur im Augenblick. Von Moment zu Moment zu leben ist auch etwas, das wir durch Corona lernen können. Bestimmungen ändern sich gefühlt stündlich, Planungen sind kurzfristig, die Zukunft ist ungewiss. Gewiss ist nur, dass sich vieles verändern wird. Doch was und wie wird sich erst zeigen. Wir dürfen lernen flexibel zu reagieren und den Moment zu nutzen.

 

Vertrauen und Hoffnung

Der Titel eines Buches von Clemens Steiner lautet: Corona - wenn das Licht seine Schatten voraus wirft

Auf dem Buchdeckel sieht man eine Sonnenkorona.

Bild und Titel finde ich sehr treffend für die jetzige Zeit.

Der Mondschatten verdeckt die Sonne und dominiert. Aber dem Schatten verdanken wir, dass wir jetzt die Sonnenkorona erkennen können, die sonst vom hellen Licht überstahlt wird und für uns nicht sichtbar ist.

 

 

 

Das Leben wird weitergehen. Es wird nicht so wie vorher, und das ist auch gut so. Leben ist Bewegung und Veränderung.

Das was wir  (neu)gelernt haben, bleibt uns. Das was sich in der Krise bewährt hat können wir weiter nutzen.

Wir können weiter füreinander da sein und füreinander sorgen. Vielleicht werden Fähigkeiten, Zeit und Austausch zu einer neuen Währung. Ich gebe Dir meine Zeit und mein Know How und du gibst mir dafür Deine.

 

Ich vertraue darauf, dass es weiter geht, anders wird und langfristig besser werden kann. Ich vertraue darauf dass wir, jeder für sich, als Gesellschaft und als Menschheit, die Fähigkeit haben uns zu entwickeln und an Problemen zu wachsen. Wir finden neue Wege, wo das Alte nicht mehr funktioniert, neue Sichtweisen, neue Bewertungen, neue Werte und Wertschätzung. Ich hoffe, dass wir jetzt Weichen stellen für neue Entwicklungen und Technologien, dass wir das fördern, was auch klimafreundlich, nachhaltig und fair ist und das loslassen, was nicht mehr gut ist.

Es wird eine Zeit dauern und bestimmt auch nicht immer einfach und rosarot. Aber ich glaube, wir können es schaffen.

Jeder kann dazu beitragen, mit kleinen persönlichen Schritten und in der Gemeinschaft. Jede noch so kleine Veränderung ist ein Baustein für eine Große.

 

Ich glaube es gibt das Licht am Ende des Tunnels. Von vielen Seiten kommen hoffnungsvolle Nachrichten. Die einen schöpfen Hoffnung aus dem Impfstoff, Astrologen sagen es beginnt eine neue Epoche, in der energetischen Spagyrik  (Fa.Phylak) führen die neuen Pflanzen von der Dunkelheit ins Licht.

Es herrscht Rückenwind für Veränderungen und wir können entscheiden ob wir die Segel setzen wollen und den neuen Kurs bestimmen. Wir haben jetzt die Chancen dazu eine neue Zeit zu beginnen.