Systemische Aufstellungsarbeit

Aufstellungen sind eine Möglichkeit Dynamiken und Beziehungen in Familien, Gruppen oder zu einem Thema sichtbar und begreifbar zu machen, die unser Verhalten oft unbewusst beeinflussen.

 

In der Einzelarbeit werden stellvertretend für Personen oder Themen, Figuren oder Essenzen ausgewählt und auf einem Systembrett oder am Boden angeordnet.

Die Anordnung der Figuren zueinander gibt dabei Hinweise auf Dynamiken und Verstrickungen.

So können Muster erkannt und bearbeitet werden.

 

Systemaufstellung bezeichnet ein Verfahren, in dem aus einer vorhandenen Gruppe Personen stellvertretend für Mitglieder oder Entitäten (Teile, Aspekte) eines (üblicherweise sozialen) Systems gewählt und in einem realen Raum sodann repräsentativ zueinander in Beziehung (auf-)gestellt werden. Je nach System wird unterschieden:

 

  • Familiensystem: Familienaufstellung
  • Organisationssystem: Organisationsaufstellung
  • abstrahiertes System: Strukturaufstellung.

Bei Systemaufstellungen handelt es sich nicht um Rollenspiele. Primär geht es bei Systemaufstellungen um die Abbildung bzw. das Erkennen von (eventuell dysfunktionalen) Beziehungsstrukturen.

(Quelle: Wikipedia)