· 

So wird 2020 ein gutes Jahr

Ein neues Jahr mit neuen Chancen und Möglichkeiten liegt vor uns.

Wir haben Wünsche und Ziele, möchten manches verändern und manches bewahren.

Einiges können wir nicht beeinflussen, es gibt Ungewissheiten und Ängste.

Aber wir können viel tun um das Jahr für uns gut zu gestalten.

 

Grundzutaten, die 2020 nicht fehlen sollten

  • Zentrierung, Stabilität und Ruhe
  • Konzentration auf das, was einem wirklich wichtig ist und Qualitätszeit verbringen.
  • Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit, sich auf das Wesentliche beschränken
  • Verantwortung für sich übernehmen und aktiv werden
  • Selbstfürsorge, Selbstliebe und Akzeptanz
  • Optimismus
  • wertschätzende Kommunikation
  • und dazu noch eine kleine Prise Humor und Selbstironie

 

Zentrierung, Stabilität und Ruhe

Die Welt scheint immer schneller zu werden, Lebensumstände ändern sich zum Teil rasant, Gegensätze treten immer extremer zum Vorschein, Klimawandel, Krisen und Kriege machen uns Angst. Doch Angst ist ein schlechter Ratgeber.

 

Ruhe zu bewahren, bei sich zu bleiben und sich auf die eigene Mitte zentrieren ist wichtiger denn je.

Nehmen Sie sich Zeit für sich, schalten Sie immer öfter Handy, PC und Radio aus, praktizieren Sie stattdessen z. B. Yoga, Meditation oder lesen Sie ein gutes Buch.
Gehen Sie oft in die Natur. Wandern oder Waldbaden sind herrlich zum auftanken und entspannen.

 

Aber auch ganz kleine, kurze Auszeiten zwischendurch sind schon sehr hilfreich.

Nehmen Sie sich im Alltag immer wieder kurz Zeit und achten Sie auf Ihr Körperempfinden.

Konzentrieren Sie sich auf den Atem und beobachten Sie ihn nur. Bleiben Sie mit der Aufmerksamkeit für nur 2-3 Minuten ganz beim Atem und dem Körper.

Eine leichte schnelle Übung zur Zentrierung aus dem BrainGym nennt sich Hook Up. Die ausführliche Beschreibung gibt es hier

Dies sind nur 2 Beispiele. Es gibt noch viele weitere Übungen, die man mühelos zwischendurch durchführen kann.

 

Konzentration auf das was einem wirklich wichtig ist und Qualitätszeit verbringen

Fragen Sie sich, was Sie wirklich wollen. Was sind Ihre wahren Ziele und Herzenswünsche?

Manch vermeintlich guter Vorsatz entfällt, wenn man erkennt, dass man damit eigentlich eher Ideale und Erwartungen des Umfeldes erfüllen will.

Für Herzens-Ziele setzt man sich gerne ein und nimmt auch Mühen auf sich.

Zeit damit zu verbringen solche Ziele umzusetzen ist Qualitätszeit.

Visualisieren Sie Ihre Ziele, denken Sie oft daran, stellen Sie sich vor wie Sie sich fühlen, wenn Sie sie erreichen.

Auch unabhängig von Zielen ist es wichtig darauf zu achten womit man seine Zeit verbringt.

Verbringen Sie so oft wie möglich Zeit mit Menschen oder Tätigkeiten, die Ihnen Freude bereiten. Was Sie ungern tun, was Ihnen Kraft raubt unterlassen Sie.

Das wird nicht immer möglich sein, aber zumindest in der Freizeit sollte es sich immer öfter einrichten lassen.

 

Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit und sich auf das Wesentliche beschränken

Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft ist noch nicht da, das Leben passiert nur im Hier und Jetzt.

Im Jetzt können wir aus Erfahrungen der Vergangenheit lernen und Weichen für die Zukunft stellen.

 

Erleben Sie die Gegenwart.

Tun Sie das was Sie tun achtsam und bewusst.

Konzentrieren Sie sich auf das was Sie gerade machen.

Oft driften wir in Gedanken schon in die Zukunft oder hängen Vergangenem nach.

 

Versuchen Sie nicht ständig mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. 

Genießen Sie den Augenblick. Nehmen Sie besondere Eindrücke in ihr Inneres auf, statt sie mit dem Smartphone zu filmen.

 

Beschränken Sie sich auf  das Wesentliche

Weniger ist oft mehr.

Gucken Sie weniger Nachrichten, überfrachten Sie sich nicht mit belanglosen Informationen.

Lassen Sie Dinge los, sortieren Sie Schränke aus. Was brauchen Sie wirklich, was nicht mehr?

Setzen Sie Prioritäten und erledigen Sie was getan werden muss, Schritt für Schritt.

 

Verantwortung übernehmen und aktiv werden

Verantwortung für sich, indem Sie für sich sorgen und wenn nötig, etwas verändern, umdenken und neue Wege beschreiten.

Wenn Sie beginnen aktiv zu werden, sind Sie nicht länger hilfloses Opfer der Umstände.

Sie haben das Ruder in der Hand. Schon kleine Schritte können große Wirkung haben.

Auch für die Welt können Sie in Ihrem Rahmen Verantwortung übernehmen.

Sie können etwas gegen den Klimawandel tun, indem Sie Ihr Verhalten ändern, z.B. weniger Auto fahren, die Heizung etwas herunter dehen, bewusster einkaufen und so zumindest einen kleinen Beitrag leisten.

Sie können zum Weltfrieden beitragen, indem Sie friedlich mit den Mitmenschen umgehen.

Sie können sich an Wahlen beteiligen, Petitionen unterzeichnen, sich in der Politik engagieren, etwas für Ihre Stadt tun....

Wenn viele Einzelne kleine Beiträge leisten kommt am Ende etwas Großes dabei heraus.

 

Selbstfürsorge, Selbstliebe und Akzeptanz

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, heißt es in der Bibel.

Setzen Sie Selbstliebe und Selbstfürsorge auf Ihrer Prioritätenliste ganz nach oben.

Das ist nicht egoistisch. Nur wer gut für sich sorgt hat die Kraft auch für andere da zu sein

Nehmen Sie sich Auszeiten, ernähren Sie sich gesund, achten Sie auf sich.

Akzeptieren und lieben Sie sich so wie sie sind, mit all den Fehlern und Schwächen und all den Stärken und Fähigkeiten. Sie sind einzigartig und wunderbar.

Je mehr Sie sich akzeptieren können, desto leichter fällt es auch andere zu akzeptieren wie sie sind und es erspart Ihnen den Aufwand jemanden ändern zu wollen.

Akzeptieren müssen wir all das was wir nicht ändern können. Das Wetter, unsere Mitmenschen, die Weltpolitik und vieles mehr.

Wir können aber versuchen aus den Gegebenheiten das Beste zu machen und entsprechend zu reagieren. Veränderung beginnt immer bei uns selbst.

 

 

Optimismus

Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ob Sie sich von Angst oder Zuversicht leiten lassen, Probleme oder Herausforderungen sehen entscheiden Sie.

Eine optimistische Grundhaltung, Dankbarkeit zu verspüren und positives Denken machen zufriedener und helfen Ziele leichter zu verwirklichen.

 

In den Medien  werden überwiegend schlimme Nachrichten verbreitet.

Berichte über Katastrophen, Verbrechen und Krisen bekommen mehr Aufmerksamkeit und scheinen mehr zu interessieren als gute Meldungen.

Da fällt Optimismus oft schwer, scheint vieles ausweglos und beängstigend.

Doch das zeigt nicht die ganze Wirklichkeit. Denn daneben gibt es auch gute Meldungen und positive Entwicklungen die Hoffnung machen.

 

Lesen Sie auch die guten Nachrichten.

Gemessen an der Gesamtweltvölkerung leben heute wesentlich weniger Menschen in Armut als früher.

Nie konnten mehr Menschen lesen und schreiben, nie war die Kinder- und Müttersterblichkeit geringer als jetzt, nie die Erfolge in der Medizin größer.

Insgesamt hat sich in der Welt vieles positiv entwickelt.

Sie finden auch solche Berichte, wenn Sie danach suchen.

 

Wertschätzende Kommunikation

Sprache formt die Gesellschaft, Sprache formt den Umgang miteinander und mit uns selbst.

Achten Sie auf Ihre Sprache, besonders auf Ihren inneren Dialog.

Wie denken Sie von sich, was sagen Sie sich innerlich.

Sind es aufmunternde und liebevolle Worte oder verurteilen Sie sich und machen sich nieder?

Reden Sie freundlich mit sich und anderen.

Der Ton wie miteinander geredet wird, wird besonders in den (angeblich) sozialen Netzwerken zunehmend härter bis hin zur "Hate Speech".

Setzen Sie bewusst eine wertschätzende Sprache dagegen.

Es ist möglich seine Meinung und Bedürfnisse klar zu äußern, zu vertreten oder auch Grenzen zu setzen, ohne dabei den Gegenüber zu verletzen.

(Wie das gehen kann erfahren Sie im Workshop "Ab jetzt kommuniziere ich anders" am 1.2. )

 

Oft werden Sie dann erleben, dass auch Ihnen gegenüber der Ton freundlicher wird.

Wie schon das alte Sprichwort sagt: "So wie es in den Wald hineinschallt, so kommt es heraus."

 

Hören Sie den Argumenten des anderen zu, nehmen Sie auch einmal seine Perspektive ein.

Gehen Sie ergebnisoffen in Gespräche. Sie können Ihre Meinung behalten, Sie können Sie aber auch ändern.

Gestehen Sie diese Freiheit auch dem anderen zu.

 

 

Eine kräftige Prise Humor

verleiht dem Jahr erst die richtige Würze.

Nehmen Sie nicht alles zu ernst. Lachen Sie, auch gerne einmal über sich selbst.

Lachen ist und bleibt die beste Medizin.

Lachen und lächeln Sie dem neuen Jahr entgegen, dann wird es Ihnen gehören.

 

 

Ich wünsche Ihnen ein frohes, gesundes, friedliches und glückliches Jahr 2020

Ich wünsche Ihnen, dass Sie am Ruder stehen und souverän Ihren Kurs bestimmen,

dass Sie viele Höhen erleben können und eventuelle Tiefen gut überstehen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie in unruhigen Zeiten die Balance halten und stabil in Ihrer Mitte bleiben

und die ruhigen Zeiten voll Kraft und Freude genießen.