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Im neuen Jahr mehr Qualitätszeit verbringen

Zum Jahresbeginn stellt sich immer die Frage, was wird das neue Jahr wohl bringen.

Vielleicht wäre es besser zu fragen:

Wie will ich das Jahr für mich gestalten?

 

Noch ist ein ungeschriebenes Buch mit 365 Seiten in 12 Kapiteln, und wir können täglich eine Seite darin füllen.

Wie wird dieses Jahrbuch am Ende aussehen?

Wird man später noch gerne darin lesen, weil viele schöne Geschichten darin stehen? Oder bleibt es lieber im Regal, weil es eher langweilig und unerfreulich ist?

 

Ich glaube, wir haben es selbst in der Hand, unser Jahrbuch nach unseren Vorstellungen zu gestalten, jeden Tag.

Es mit Qualitätszeit zu füllen und viele schöne Seiten darüber in unser Buch zu schreiben.

Wir haben es in der Hand, soviel Zeit wie möglich mit Menschen und Dingen zu verbringen, die uns am Herzen liegen, Freude machen, uns erfüllen und inspirieren.

Das müssen gar nicht immer große Highlights sein. Über ein gutes Gespräch, eine halbe Stunde Entspannung, einen schönen Spaziergang, Freude bei der Arbeit oder tausend andere Kleinigkeiten kann man ein paar fettgedruckte Zeilen schreiben und ein schönes, buntes Bild dazu kleben.

Man kann versuchen, jeden Tag mindestens einen solchen Eintrag zu machen.

Den Dingen, die erfüllen, inspirieren und Spass machen, immer mehr Raum geben und diese Qualitätszeit dankbar wertschätzen.

Sich jeden Tag Zeit für Freude nehmen, anfangs vielleicht nur ein paar Minuten und dann immer etwas mehr.

Mehr Zeit mit Herzensangelegenheiten und  Menschen verbringen, die einem wichtig sind und diese Zeit bewusst erleben und genießen.

Schließlich ganze Seiten damit gestalten.

Das gelingt vielleicht nicht immer, aber immer öfter.

Und es gelingt immer besser, je klarer man sich darüber ist, was einem wirklich wichtig im Leben ist.

Dann kann man bewusst aussortieren, konsequenter sein, JA und auch öfter NEIN sagen. Nicht so oft versuchen die vermeintlichen Erwartungen der anderen zu erfüllen, sondern immer mehr seinem Herzen folgen.

 

Jetzt könnte man einwenden, das wäre ja schön, aber da sind so viele Umstände,  Zwänge und Verpflichtungen, die man gar nicht beeinflussen kann.

Das stimmt, auch die gibt es.

 

Vieles wird durch die Lebensumstände und die Situation vorgegeben. Einige Seiten in unserem Buch werden von außen diktiert. Trotzdem bietet sich immer noch ein Handlungsspielraum.

Manches, was auf den ersten Blick unveränderbar erscheint, lässt sich ändern, wenn man aktiv nach neuen Wegen sucht. Wenn man offen für Veränderung ist, zeigen sich manchmal doch Alternativen, es bieten sich Hilfen und Lösungen an, auch wenn diese nicht immer bequem sind.

Das, was sich wirklich nicht ändern lassen, muss so akzeptiert werden.

Aber jeder kann entscheiden, wie es bewertet wird und versuchen, das Beste daraus zu machen.

Jeder kann entscheiden, ob daraus ein Sachbuch oder ein Drama wird,

ob diesen Dingen viel Aufmerksamkeit und ganze Kapitel gewidmet werden oder ob nur kleine Randnotizen daraus gemacht werden. Mit einer inneren Einstellung von Dankbarkeit und Wertschätzung für das was ist, lassen sich manche lästige Pflichten besser bewältigen.

Wenn man z. B. unzufrieden mit seinem Job ist, kann man dankbar dafür sein, dass er einem momentan den Lebensunterhalt sichert und versuchen die Freizeit umso schöner zu gestalten, oder sich auch auf die Suche nach einer anderen Stelle machen.

Schwierige Zeiten, Probleme und Anforderungen kann man als Belastung oder als Herausforderung und Chance zum Wachstum sehen. Die Bewältigung bleibt anstrengend, aber die Motivation die Situation zu meistern, ändert sich.

Kleine Verschiebungen der eigenen Sichtweise können große Veränderungen bewirken, können scheinbar sinnlose oder belastende Zeiten zu Qualitätszeiten machen.

 

Man darf sich auch Hilfe dazu holen, sich Vorbilder suchen, sich durch das Lesen der Bücher von anderen inspirieren lassen oder sich einen Ghostwriter suchen, der Tipps gibt und dabei hilft neue Perspektiven zu entwickeln.

 

Mein Jahrbuch soll am Ende fröhlich, interessant, erfüllt und bunt sein.

Zur Erholung dürfen einige eher langweilige Seiten darin sein und es wird auch Sachbuchabschnitte haben.

Es wird Höhen und Tiefen geben und vielleicht auch Abenteuergeschichten.

Herausforderungen und Dramen, an denen ich wachsen kann, könnten ebenfalls dabei sein.

Das weiß ich jetzt noch nicht, denn vieles ist noch unvorhersehbar.

Das ist auch gut, wo bliebe sonst die Spannung?

Was ich weiß ist:

Ich bin Autorin meines Buches. Ich bin verantwortlich für den Inhalt und freue mich darauf es mit möglichst viel Qualitätszeit zu gestalten.

 

Und wie schreiben Sie Ihr Buch?

 

Ich wünsche Ihnen, dass es ein persönlicher Bestseller wird, den Sie auch später noch oft zur Hand nehmen und gerne darin lesen, weil die Geschichten darin aus Ihrem Herzen kommen.

 

P.S.:

Das Schreiben dieses Artikels hat mich auf die Idee gebracht, mir meine großen und kleinen Qualitätszeiten im Kalender zu notieren und farblich zu markieren. Besondere Highlights in besonderen Farben. Ich möchte ja ein buntes Buch.  Die erste Woche sieht schon ganz gut aus. Es wird mich motivieren auch weiter für viel Farbe im Kalender zu sorgen.