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Stress oder Herausforderung? Auf die Sichtweise kommt es an.

Was den einen verzweifeln lässt, spornt den anderen zu Höchstleistung an.

Ob man eine Situation als Stress oder Herausforderung sieht, ist eine Frage der individuellen Bewertung.

 

Nicht die Situation als solche führt zu einer Stressreaktion, sondern die eigene Sichtweise entscheidet darüber.

Die Entscheidung wird beeinflusst durch die Erwartungshaltung, die man an sich und andere hat, frühere Erfahrungen, das Gefühl nicht genug Ressourcen und Fähigkeiten zur Bewältigung zu haben, etwas nicht ändern zu können und der Situation hilflos ausgeliefert zu sein.

Je nach Bewertung wird etwas als bedrohlich, gefährlich oder als Herausforderung angesehen, die Bewertung entscheidet ob eine Stressreaktion einsetzt.

Um den Stress zu bewältigen und in der Zukunft eher vermeiden zu können werden sog. Copingstrategien entwickelt, die neue Sichtweisen und Bewertungen möglich machen.

(Dies ist eine sehr stark vereinfachte Beschreibung des Stressmodells nach Lazarus)

 

Stress ist also durch die eigene innere Einstellung oft hausgemacht.

Nicht andere verursachen ihn, sondern man macht ihn sich selbst.

Das ist eine gute Nachricht, denn das heißt, man kann auch selbst gegensteuern.

 

Situationen lassen sich oft nicht verändern, Sichtweisen schon.

Veränderte Blickwinkel und Bewertungen können helfen

  • gelassener zu bleiben
  • Herausforderungen anzunehmen 
  • Lösungsstrategien zu entwickeln
  • neue Wege zu finden

Und wie kommt man nun zu neuen Sichtweisen?

Öffnet man sich für die gute Nachricht, hat man schon den ersten wichtigen Schritt getan.

Der zweite Schritt ist die Bereitschaft Verantwortung für das eigene Handeln und Denken zu übernehmen.

Lässt man der bloßen Bereitschaft auch noch Taten folgen, können Veränderungen entstehen. Man kann vom hilflos den Umständen ausgelieferten Opfer zum aktiven Gestalter seines Lebens werden.

Beginnt man sich und die Situation mehr und mehr zu reflektieren, kann man daraus sog. Copingstrategien zur Stressbewältigung und Stressvermeidung entwickeln.

 

Wegbereiter dazu sind für mich: Selbstbewusstsein, Selbstfürsorge und Akzeptanz

Selbstbewusstsein im Sinne von Selbstreflektion, sich über sich selbst bewusst werden.

  • bewusst über äußere und innere Ursachen und Auslöser von Stress
  • bewusst darüber, welche Gefühle damit ausgelöst werden
  • bewusst über die eigenen Bedürfnisse
  • bewusst über eigene Potentiale
  • bewusst über die eigenen Möglichkeiten

Viele  Denk- und Handlungsmuster sind unbewusst und haben ihren Ursprung schon in der Kindheit. Man hat oft Glaubenssätze verinnerlicht, die heute hinderlich sind. Werden sie ins Bewusstsein gebracht, kann man sie durch neue, hilfreiche Sätze ersetzen.

Auch Erwartungshaltungen sind Stressauslöser. Zu denken, was andere wohl denken, wenn man etwas tut oder nicht, ist nicht zielführend. 1. weiß man nicht ob sie es wirklich denken und 2. lohnt es zu hinterfragen, ob es überhaupt relevant ist.

Erwartungen an andere zu haben enttäuscht, wenn diese von den anderen nicht erfüllt werden.

Und hat man sehr hohe Erwartungen an sich, ist perfektionistisch und möchte alles optimal machen, scheitert man regelmäßig an sich selbst.

Die eigenen Bedürfnisse nimmt man im Alltag oft nicht wahr oder gesteht sie sich gar nicht zu.

Potentiale werden meist unterschätzt, man sieht viel eher seine Schwächen. Vermeintliche Schwächen können sich aber bei näherer Betrachtung auch als Stärken erweisen und zu Energiespendern werden.

Die eigenen Möglichkeiten übersieht man schnell. Manchmal sind Veränderungen mit einfachen Mitteln zu erreichen, man kommt im Alltag nur nicht darauf.

 

Selbstfürsorge ist kein Egoismus! Selbstfürsorge heißt:

  • die eigenen Kräfte einschätzen
  • seine Grenzen nicht überschreiten
  • die eigenen Kräfte stärken um so überhaupt für andere da sein zu können

Die eigenen Kräfte werden leider oft überschätzt und man geht immer bis an seine Grenzen oder darüber hinaus, was auf Dauer nicht gut ist. Zu Lernen die Grenzen zu wahren, auch mal Nein zu sagen, sich Auszeiten gestatten ist gesünder.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die körpereigenen Kräfte zu stärken:  Ernährung, Bewegung, ausreichender Schlaf, Entspannungstechniken, Energieübungen, Akupressur, Akupunktur, unterstützende Mittel wie z. B. Spagyrik.....

Die Liste ließe sich noch lange  fortführen. Wichtig ist überhaupt erst einmal anzufangen. Schon kleine Dinge können eine große Wirkung haben. (Im Workshop Energy to Go kann man einige kleine Dinge lernen)

 

Akzeptanz schafft inneren Frieden, mit sich und dem Umfeld.

  • sich selbst mit allen Stärken und Schwächen so annehmen wie man ist
  • andere so annehmen wie sie sind
  • das was sich nicht ändern lässt akzeptieren und Wege zu suchen, daraus das Beste zu machen

Kann man sich mit Stärken und Schwächen so annehmen und lieben wie man ist, ändern sich das Verhältnis zu anderen schon von alleine. Man kann auch sie so nehmen wie sie sind und manches gelassen stehen lassen, ohne sich darüber aufzuregen oder Anstrengungen zu unternehmen sie zu ändern.

Viele äußere Umstände, die Familie, Kollegen, das Arbeitsumfeld, lassen ist leider nicht ändern. Man muss die Gegebenheiten akzeptieren und das Beste daraus machen. Manchmal braucht man Hilfe von außen, manchmal kann man seinen Alltag anders organisieren um mehr Freiräume zu bekommen, manchmal helfen klärende Gespräche.

Kommt man aber zu dem Schluss, dass man sich auf keinen Fall mit einer Situation arragieren kann, ist die Konsequenz zu schauen, wie man sie verlassen kann. Dies kann auch harte Schritte bedeuten z.B. die Arbeitsstelle zu wechseln oder sich von einem Partner zu trennen.

 

Selbstreflektion, eigene Muster erkennen und hinterfragen kann alleine schwer sein. Für sich ist man gerne betriebsblind und kann schlecht unvoreingenommen sein.

Sich Hilfe zu holen ist legetim, klug, erleichtert und beschleunigt Prozesse.

Ein offenes Gespräch mit einer Freundin reicht vielleicht schon. Profesionelle Hilfe durch einen Coach oder Therapeuten ist manchmal besser.

 

Mit dem MoWeLa-Konzept möchte ich Ihnen helfen individuelle Lösungsstrategien zu entwickeln.

Mein Ziel ist schnelle und effektive Hilfe durch eine genau auf Sie persönlich abgestimmte Mischung aus Selbsthilfe- und Entspannungstechniken, psychologischen und körperlichen Behandungsmethoden.

Vorhandenen Stress abbauen und bewältigen und in der Zukunft immer weniger neuen Stress aufbauen.

Dazu biete ich Kurse und Einzelberatungen an.

 

Das Hamsterrad aus Stress und Belastung anzuhalten und zu verlassen ist zwar ein Stück Arbeit, aber oft gar nicht so schwer wie man anfangs meint.

Ich vergleiche es gerne mit einer Wanderung. Manchmal ist der Weg steil und steinig, manchmal bequem und leicht. Manchmal sieht man nicht wohin er nach der nächsten Biegung führt, manchmal ist der Ausblick grandios und offen. Man kann zügig gehen, rennen oder langsam machen und zwischendurch Pausen einlegen. Es gibt Abkürzungen und Umwege.

 

Ich begleite und führe Sie gerne ein Stück auf dieser Wanderung.

Mit Selbsthilfemethoden und gemeinsam erarbeiteten Copingstrategien gebe ich Ihnen den nötigen Proviant und die Ausrüstung, damit Sie immer leichter auch alleine vorwärts kommen.