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Schenk Dir selbst ein Lächeln, und der Tag gehört Dir!

Unsere Stimmung beeinflusst unsere Körperhaltung und Mimik.

Das weiß jeder. Wir lassen den Kopf hängen, halten uns eher gebückt, wenn wir uns schlecht fühlen oder recken die Arme bei einem Erfolg nach oben.

 

Aber wussten Sie schon, dass es auch umgekehrt funktioniert und unsere Körperhaltung die Stimmung verändert?

Probieren Sie es einmal aus.

Kauern Sie sich für ein  paar Minuten zusammen, ziehen sie die Mundwinkel herunter, runzeln Sie die Stirn. Beobachten Sie, wie Sie sich dabei fühlen.

Nun strecken sie die Brust raus, recken die Arme in Siegerpose nach oben und strahlen Sie über das ganze Gesicht. Merken Sie den Unterschied? Sie fühlen sich besser.

Es besteht eine Wechselwirkung zwischen Körper, Geist und Psyche. Die Art, wie wir unseren Körper halten und was wir für ein Gesicht machen, beeinflusst unser Denken und Fühlen, die Verarbeitung von Informationen und Reizen und die Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn.

Wenn wir lächeln oder strahlen, werden Freudenhormone ausgeschüttet, sogar dann, wenn das Lächeln erzwungen wird.

Eine gerade Haltung, ein aufrechter, lockerer Gang tun nicht nur der Wirbelsäule und den Organen gut, sondern verbessern auch das Selbstbewußtsein.

Wir können also durch eine bewusste Änderung der Mimik und Körperhaltung unsere Stimmung beeinflussen.

Wenn Sie scchlechte Laune haben, stellen Sie sich einmal vor wie es wäre, wenn alles perfekt ist und Sie sich richtig gut fühlen. Nehmen Sie dazu die passende Haltung ein. Übertreiben Sie dabei ruhig kräftig. Strahlen Sie wie ein Honigkuchenpferd, öffnen Sie die Brust weit, ballen Sie eine Siegerfaust, recken die Arme hoch. Auch wenn Sie sich dabei im ersten Moment komisch vorkommen, Ihre Stimmung wird sich bessern.

Am Besten beginnen Sie schon am Morgen den Tag  mit einem Lächeln und Sie starten direkt mit besserer Laune.

In der modernen Psychotherapie und im Coaching macht man sich das Wissen um diese Vorgänge inzwischen zu Nutze. Das sog. Embodiment wird immer weiter erforscht und eingesetzt.

Prozessorientierte und Embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Michael Bohne (PEP) oder das Züricher Ressourcen-Modell von Dr. Maja Storch sind nur 2 Beispiele dafür.

Auch ich nutze Embodimenttechniken oft. Sie sind nicht nur effektiv in der therapeutischen Arbeit, sondern bieten auch wunderbare Selbsthilfemethoden zur Stärkung der eigenen Potentiale und Kompetenzen.