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Den inneren Schatz finden

Oft unscheinbar und im Schlamm verborgen, manchmal leuchtend und sofort zu sehen, findet man in der Ahr blaue Mariensteine.

Entstanden sind sie als Schlacken der Eisenerz-Verhüttung im 15.und 16.Jahrhundert. 

Heute freuen wir uns über die blauen Steinchen. Man kann damit dekorieren, basteln oder Schmuckstücke herstellen.

Ich liebe es sie zu sammeln. Dabei kann ich wunderbar entspannen und die Gedanken schweifen lassen.

Sie sind für mich auch ein schönes Sinnbild für unsere inneren Schätze.

 

Wir haben viele Fähigkeiten und Potentiale in uns.

Manche leuchten hell und klar, andere sind tiefer verborgen und man muss nach ihnen suchen.

Genau wie die blauen Steinchen in der Ahr.

 

Die Mariensteine waren früher Abfall.

Auch wir haben Schattenseiten an uns, die wir nicht mögen oder nicht sehen wollen. Wenn man sich den Schatten aber stellt, sie annimmt und erforscht, können sie sich wandeln. Dann können Selbstwerträuber zu Selbstwertspendern werden, vermeintlich negative Charakterzüge zu Potentialen.

Aus der Schlacke wird ein Schatz.

Die Reise zu den inneren Schätzen ist spannend.

Manchmal ist sie leicht und fröhlich, manchmal begegnet man dabei seinen Schatten. 

Die Schatten in Schätze zu verwandeln ist ein Entwicklungsprozess. Eine Herausforderung, die auch mal anstrengend oder schmerzhaft sein kann. So wie einem bei einem steilen Anstieg auf einer Wanderung. Die Beine tun weh, der Schweiß läuft, man will nicht mehr weiter. Oben angekommen versöhnt aber der Ausblick und der Stolz es geschafft zu haben mit den Strapazen.

Hat man sich seinem Schatten gestellt wird man mit neuen Perspektiven und Möglichkeiten belohnt.

 

Man muss sich nicht immer alleine auf die Reise begeben.

Es ist klug sich zwischendurch Hilfe zu holen und es erleichtert den Prozess.

Manchmal braucht man eine Stärkung, eine Karte, ein Navi, eine Stütze oder einfach nur Gesellschaft.

Danach kann der nächste Streckenabschnitt sicher wieder alleine bewältigt werden.

 

Vielleicht inspiriert dieser Artikel Sie dazu, sich auf den Weg zu machen und Ihre Reise zu den Schätzen zu beginnen.

Vielleicht suchen Sie einmal Mariensteine in Ahr und denken dabei über Ihre Situation nach.

 

Welche Potentiale liegen ganz offen und warten nur darauf genutzt zu werden?

Welche Fähigkeiten schlummern in Ihnen und wollen ausgebaut werden?

Was ist Ihr Wunsch und Ziel?

Welcher Schatten steht Ihnen dabei vielleicht im Weg?

 

Beginnen Sie Ihre Reise und machen Sie sich auf die Schatzsuche, es lohnt sich.

Falls Sie zwischendurch einen Begleiter oder Reiseführer brauchen bin ich gerne für Sie da.