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Abwehrkräfte stärken

Der Herbst ist da und mit ihm kommt auch wieder die Erkältungszeit.

Die Ansteckungsgefahr lauert überall, in der Bahn, auf der Arbeit, beim Einkaufen.

Aber ein starkes Immunsystem kann die Erreger abwehren.

Um etwas für die Stärkung der Abwehrkräfte zu tun,

muss man sich gar nicht besonders anstrengen.

Man muss dazu auch keine teuren Vitamintabletten oder ähnliches kaufen.

Schon wenige , einfache Dinge in unserer Lebensweise und Einstellung helfen unserem Immunsystem auf die Sprünge.

Hier kommen 6 Tipps:

 

1.  Kalte Güsse

Was Pfarrer Kneipp schon lange wusste, ist heute wissenschaftlich bewiesen. Kältereize durch Wasseranwendungen erhöhen die Anzahl unserer Abwehrzellen.

Gönnen Sie sich beim Duschen zum Abschluss kaltes Wasser. Beginnen Sie mit den Beinen und Armen, danach auch an Rumpf und Kopf.

Das stärkt nicht nur die Abwehr, sie werden auch wach und munter. Da sich durch das kalte Wasser die Poren schließen, ist es auch noch gut für Haut und Haare, sie trocknen weniger aus.

Die Überwindung aufzubringen, die warme Komfortzone zu verlassen, stärkt außerdem die Willensstärke.

Die Wim Hof Methode verbindet den Kältereiz u.a. noch mit einer bestimmten Atemtechnik. Wim Hof hält viele Kälterekorde und ist bekannt  als "The Iceman". Aber auch ohne damit Rekorde zu brechen, stärkt seine Methode nachweislich das Immunsystem. Mehr Info dazu finden Sie hier.

 

2. Ausreichend Schlaf

Forscher haben festgestellt, dass zu wenig Schlaf und Schlafstörungen unsere Abwehr schwächt.

Stärkend dagegen ist eine Schlafdauer von 6-8h. Sorgen Sie also für ausreichenden Schlaf.

Bei länger andauernden Schlafstörungen holen Sie sich am besten Hilfe. Es gibt viele Möglichkeiten auch ohne Schlaftabletten zu einem gesunden Schlaf zu finden.

3. Ausgewogene Ernährung

80% unseres Immunsystems sitzen im Darm. Eine gesunde Darmflora ist wichtig für das Immunsystem.

Ernähren Sie sich Ballststoffreich und essen Sie viel Obst und Gemüse. Sogenannte Pro- und Präbiotika förden eine gute Darmflora. Sie sind natürlich in vielen Nahrungsmittel enthalten z.B. Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Zwiebeln, Chicoree, Hülsenfrüchten.

Unter Umständen kann es sinnvoll sein,  eine Darmsanierung mit Zusatzmitteln durchzuführen.

Lassen Sie sich hierzu gerne beraten.

4. Bewegung an der frischen Luft

Bei jedem Wetter spazieren gehen, walken oder joggen stärkt das Immunsystem. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.

Hier geht es aber nicht darum, über seine Grenze zu gehen und sich voll auszupowern, das könnte sogar eher zu Infekten führen.

Ein mäßiges, angenehmes Tempo reichen völlig aus.

Regelmäßige Bewegung an frischer Luft wirkt sich auch positiv auf unsere geistige Leistungskraft auf. Besonders Kinder sollten täglich draußen spielen dürfen, um sich in der Schule gut konzentrieren zu können.

Auch bei Depressionen und Verstimmungen hilft der Aufenthalt im Freien nachweislich. Somit wirken Sie auch dem "November-Blues" damit entgegen.

Und nach einem Spaziergang bei Regen und Wind, einen schönen warmen Tee zu trinken und es sich richtig gemütlich zu machen, ist doch herrlich.

5. Entspannen und auf das hören, was einem gut tut.

Dauerhafter Stress schadet dem Immunsystem. Die Stressreaktion unseres Körpers ist eigentlich dazu angelegt, mit Gefahrensituationen umgehen zu können. Dabei werden Stresshormone ausgeschüttet, der Blutdruck steigt, die Muskeln werden angespannt und mehr.

Bleibt diese Situation längerfristig bestehen, können daraus diverse körperliche Symptome und Krankheiten entstehen. Die Abwehrkräfte werden geschwächt.

Entspannungstechniken, ein gesunder Wechsel zwischen Arbeit und Pause, ein guter Umgang mit Belastungen,  akzeptieren was ist und andere Techniken helfen Stress zu vermeiden.

Auch hier ist oft hilfreich, sich Hilfe zu holen um Stressoren zu erkennen und den guten Umgang mit ihnen zu lernen.

6. Lachen ist die beste Medizin

Eine positive Lebenseinstellung und Lachen stärken das Immunsystem. Das wurde schon lange vermutet, bzw. hat sich in der Erfahrung schon immer gezeigt. Mittlerweile beschäftigt sich die Forschung intensiver mit Themen wie Lachen, Glück und Zufriedenheit. Einige Studien konnten inzwischen beweisen, dass Lachen das Abwehrsystem stärkt, positiv eingestellte Menschen weniger häufig erkranken und im Krankheitsfall schneller genesen, bzw. leichter mit Erkrankungen umgehen können.

In meinem MoWeLa-Konzept ist Lachen ein wichtiger Bestandteil. Sich selbst nicht immer zu ernst nehmen, wertschätzender Humor und damit etwas Leichtigkeit helfen nicht nur dem Abwehrsystem, sondern erleichtern insgesamt den Umgang mit Schwierigkeiten, Stress und Krisen.

Auch ein erzwungenes Lächeln bewirkt eine Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn, die uns positiv stimmen.Lesen Sie hierzu mehr im Blogbeitrag Lächeln

Beginnen Sie den Tag doch morgens, indem Sie sich selbst im Spiegel anlächeln und sich einen guten Tag wünschen.