Workshop: Stressprävention und Stressreduktion

 

Selbsthilfemethoden im Pflegealltag

 

Seminarinhalt:
• Was Stress im Körper bewirkt
• Burn Out Symptomatik, Warnsymptome erkennen
• Warum Klopfen wirkt
• Praktische Anleitung der PEP Klopftechnik
• Akupressurtechniken
• Einfache Atem- und Bewegungsübungen
• Anwendungsmöglichkeiten im Berufsalltag

 

 

 

 

 

In der heutigen Zeit klagen immer mehr Beschäftigte im Pflegebereich über eine erhöhte Arbeitsbelastung durch Personalmangel und / oder gestiegene Anforderungen.

 

 

 

Die Statisiken der Krankenkassen aus den letzten Jahren weisen einen Anstieg der Krankmeldungen aufgrund psychischer Krankheiten aus. Die Ursachen für die deutliche Zunahme der psychischen Probleme vermuteten Gewerkschaften und Betriebsärzte im steigenden Stress einer stark veränderten und beschleunigten Arbeitswelt.

 

 

 

Gerade Pflegepersonal ist hohen Belastungen ausgesetzt.
Täglich muss es sich mit Themen wie Krankheit, Tod und Leid auseinandersetzen.
Ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Zuwendung und Empathie ist gefordert.
Gute und menschwürdige Pflege leisten, bei oftmals geringer Personaldecke und einem
mittlerweile hohem Aufwand an Dokumentation und administrativen Aufgaben, bringt das Personal oft an seine Grenzen.
Konflikte und innere Zerrissenheit, dem Patienten ja das Beste geben zu wollen, aber aus Zeitmangel diesem Anspruch oft nicht genügen zu können, führen nicht selten zu Stress und Überforderung.
Daraus können langfristig eine Schwächung des Immunsystems, körperliche Symptome der unterschiedlichsten Art oder Depressionen und Burn Out Zustände entstehen.

 

 

 

Die Arbeitswelt, das Arbeitsumfeld lassen sich häufig nicht oder nur sehr langsam verändern.

 

Wieviele Patienten an einem Tag kommen werden ist zumindest in Krankenhäusern kaum planbar.

 

In Zeiten des Fachkräftemangels Stellen zu besetzen ist oft schwierig.

 

 

 

Veränderbar ist aber der persönliche Umgang mit Stresssituationen, bzw. die persönliche Wertung einer Situation. Denn was uns in Stress versetzt ist individuell sehr unterschiedlich.

 

Während der Eine in einer Situation die Ruhe selbst bleibt, gerät der andere völlig außer Fassung.

 

Der Eine kann durch eine Herausforderung zu Höchstform auflaufen, der andere fühlt sich völlig überlastet.

 

 

 

In meinem Konzept zur Stressprävention geht es darum den Mitarbeiter körperlich und psychisch zu stärken um damit die Resilienz gegenüber Belastungen zu erhöhen.

 

Die Fähigkeit öfter bei sich und in der eigenen Mitte zu bleiben steigern, damit man nicht so leicht außer sich gerät und sich überfordert fühlt.

 

 

 

Um das zu erreichen stelle ich Methoden und Übungen vor, die jederzeit und ohne viel Zeitaufwand angewendet werden können. Alltagstaugliche Techniken, die sozusagen zwischen Tür und Angel durchgeführt werden können und sich so leicht in den Alltag integrieren lassen.

 

Manches kann sogar gemeinsam mit dem Patienten durchgeführt werden.
Denn was dem Personal gegen Angst und Stress hilft, ist ebenso geeignet auf den Patienten eine beruhigende Wirkung zu haben.

 

 

 

Ein wichtiger Baustein dabei ist die Klopftechnik aus der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie PEP nach Dr. Michael Bohne.
PEP stellt eine Weiterentwicklung der Klopftechniken der sogenannten energetischen Psychologie dar.
Klopfen ist mittlerweile in verschiedene Therapieformen wie Verhaltens-, Trauma- und Hypnotherapie eingeflossen und stellt eine wirksame Technik zur Behandlung von belastenden Gefühlen, Stress und Ängsten dar.
Neben dem therapeutischen Anwendungsbereich ist es ein effektives Instrument der Selbsthilfe und des Selbstmanagements in belastenden Situationen, bei Stress, Ärger und Ängsten.

Und auch wenn es zunächst einmal suspekt und komisch anmutet, sich in Stresssituationen bestimmte Körperpunkte zu beklopfen, ist es eine äußerst effektive Methode zur Stressreduktion.

 

Klopfen hilft dabei, besser mit Stress und negativen Gefühlen umzugehen.

 

Um es anzuwenden, braucht man nur seine eigenen Hände.
Es müssen keine Vorkehrungen getroffen werden und es erfordert kaum Zeit.

 

 

 

Weitere Elemente sind Atem- und Bewegungsübungen zur Entspannung und Akupressurtechniken um basierend auf der Akupunkturlehre der traditionellen chinesischen Medizin den Körper zu unterstützen.

 

 

 

Außerdem vermittele ich einige mentale Techniken um die innere Einstellung und die Sichtweise zu verändern. Dadurch kann eher eine gesunde Distanz eingehalten werden und ein sachlicher Umgang mit stressbesetzten Situationen wird möglich.

 

 


 

Durch meine langjährige Tätigkeit als MTRA in Kliniken und Praxen, ist mir die Situation des Personals, die Anforderungen durch bisweilen schwierige Patienten und den Klinikalltag bestens bekannt.

 

Ich möchte praxisnah, einfache, schnelle Techniken vermitteln, die sich auch wirklich im Alltag anwenden lassen.

So kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass Klopfen, beispielsweise mit ängstlichen Patienten vor einer MRT, oft wunderbar funktioniert.

Voraussetzung ist nur, dass man offen für neue und evtl. etwas unkonventionell anmutende Wege ist.

 


Als Einführung in die Thematik würde sich ein Seminar von ca 4h Dauer eignen.
Die Teilnehmer erhalten ein ausführliches Script.
Ein vertiefender Termin wäre denkbar, ist aber keine Voraussetzung um damit arbeiten zu
können.

 

 

 

Mehr zu PEP und zu derzeit laufenden Studien dazu erfahren Sie unter
https://www.dr-michael-bohne.de/was-ist-pep.html
Die niedersächsische Ärztekammer hat die PEP Ausbildung mit Fortbildungspunkten
zertifiziert.

 

Im Mabuse-Verlag ist ein Buch „Klopfen gegen den Stress, PEP im Pflegealltag nutzen“
erschienen

 

 

 

Zu meiner Person:
Ich bin seit 1985 med. techn. Radiologieassistentin und bis März 2018, mit Ausnahme
einer Erziehungszeit für meine beiden Söhne, in diesem Beruf in Krankenhäusern und
Praxen tätig gewesen.
Parallel dazu habe ich 2007 meine Heilpraktikerprüfung abgelegt und bin seitdem in
eigener Praxis tätig.
Eine Schwerpunkt meiner Arbeit ist der Umgang und die Begleitung von chronischen und
psychosomatischen Erkrankungen, Stress-und Krisenmanagement.
Aus meiner langjährigen Erfahrung habe ich Das MoWeLa-Konzept entwickelt.
Mir ist es wichtig ganzheitlich und lösungsorientiert zu arbeiten und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben um damit die Selbstwirksamkeit zu erhöhen.
Durch die Tätigkeiten als MTRA und Heilpraktikerin, bin ich sowohl in der Schulmedizin, als auch in der

sog. alternativen Medizin verankert.
Mir sind die Möglichkeiten und Grenzen beider Systeme bewusst und ich finde, sie können sich sinnvoll ergänzen.


Meine Ausbildung in Prozess-und Embodímentfokussierter Psychologie habe ich 2016 bei
Dr. Michael Bohne absolviert. Ich bin in seiner Therapeuten- und Anwenderliste registriert.